Funktionsweise von Leuchtstoffröhren

Leuchtstoffröhren finden fast ausschließlich in der Stecklingszucht Ihre Verwendung. Die Lumenzahl reicht in diesem Stadium der Pflanze aus. Für die weitere Zucht muss man auf Natriumdampflampen umsteigen.

Funktionsweise
Leuchtstoffröhren sind genau genommen Quecksilber-Niederdrucklampen, die die UV-Strahlung ihrer Entladung ausnutzen, um Luminophore zur Aussendung von Licht anzuregen.
Sie bestehen aus einer langgestreckten Glasröhre, die an den Enden die Ektroden trägt. Die Glasröhre ist evakuiert (Luftleer) und mit etwas Argon und 30 bis 50 mg Quecksilber versehen. Im Betriebszustand verdampft das Quecksilber und es entsteht ein Druck im Glaszylinder.
In diesem Zustand werden praktisch nur die Quecksilberatome zur Lichtemission angeregt. Die Temperatur und der Druck werden so eingestellt, dass etwa 90% der sich ergebenden Strahlung in die Quecksilber-Resonanzlinie von 253 nm konzentriert sind.
Diese UV-Strahlung wird durch den Leuchtstoff in sichtbare Strahlung umgewandelt. Durch die Wahl der Leuchtstoffe lassen sich verschiedene Lichtspektren erzeugen.
So erklärt sich auch, warum nicht jede Leuchtstoffröhre auch für den Anbau von Pflanzen geeignet ist.