Funktionsweise von Natriumdampflampen (NDL)

Die Natriumdampflampe gehört in die Gruppe der Metalldampflampen. Das Grundprinzip ist hier die Gasentladung. Speziel die Metalldampflampen enthalten eine Edelgasfüllung (Argon/Neon/Krypton) sowie Metallzusätze als feste oder flüssige Bodenkörper.....

Die Natriumdampflampe gehört in die Gruppe der Metalldampflampen. Das Grundprinzip ist hier die Gasentladung. Speziel die Metalldampflampen enthalten eine Edelgasfüllung (Argon/Neon/Krypton) sowie Metallzusätze als feste oder flüssige Bodenkörper.
Diese können direkt im Netz betrieben werden. Der elektrische Aufbau ist wie folgt: eine Reihenschaltung einer Spule (Induktivität), zweier Glühwendeln, der mit Metall und Edelgasgefüllte Glaskolben und eines mit Edelgas gefüllten Bimetalles (Starter) in Parallelschaltung.
Wenn Spannung angelegt wird fließt der Strom durch die Spule und dem Starter und den Glühwendeln. Der Starter erwärmt sich und das Bimetall schließt die Glühwendeln direkt an die volle Netzspannung. Die Glühwendeln ionisieren das Edelgas in ihrer Nähe. Mittlerweile kühlt der Starter ab und durch Öffnen des Bimetalls wird in der Spule durch Induktion eine Hochspannung erzeugt, welche einen Stromfluß nun direkt über das ionisierte Edelgas im Glaskolben erzeugt.
Die Lampe fängt an zu brennen. Durch die nun enstehende Wärme wird das Licht des Edelgases immer mehr durch die angeregten Metallatome durch die Farbe des Metalls verdrängt. Bei Natrium intensiv gelb. Wellenlänge: 589 nm und 589,6 nm.

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