Bewässerung in Zuchtzelten

Wer als Heimbauer mit den bekannten Zuchtzelten wie DarkRoom oder Homebox arbeitet, schätzt vor allem die Ordnung, die durch eine solche Systemanlage eingehalten werden kann. Von der Klimasteuerung bis zur Beleuchtung findet alles seinen Platz an dafür vorgesehenen Montagevorrichtungen und kann leicht auf- und abgebaut werden.

Dies gilt allerdings leider nur in begrenzten Umfang auch für die Bewässerung. Das tägliche Hantieren mit Wasser führt schnell zu einer gewissen Versifffung und gefährdet darüber hinaus auch das technische Equipment. Vor allem Vorschaltgeräte sind immer wieder von Wasserschäden betroffen.

Standard Bewässerung mit Tauchpumpen

In der Regel (dies trifft vor allem für Einsteiger und kostenbewußte Selbstversorger zu) arbeitet man in einem Pflanzenzelt mit Kapillaren, die von einem zentralen Tank ausgehend die einzelnen Töpfe gleichmäßig mit Wasser versorgen. Der nötige Wasserdruck entsteht hier mittels einer einfachen Gartenpumpe, die in solchen Fällen das Herzstück der Bewässerunganlage darstellen. Der Nachteil an solchen Lösungen ist die etwas pfriemelige Montage: Oft sind die Anschlüsse nicht zu 100% dicht, so daß mit z.B Teflonband nachgeholfen werden muss. Gerade bei eine höheren Anzahl von Töpfen wird dies schnell zur Sisyphusarbeit und auslaufende Feuchtigkeit läßt sich leider nicht immer vollständig vermeiden. Darüber hinaus eignen sich solche Lösungen oftmals nur bedingt für den Einsatz in automatisierten Anlagen und sind teils auch nur eingeschränkt erweiterbar.




Herzstück eine jeden Bewässerung – die Pumpe

Autopot – Systembewässerung

Ein gutes Konzept ( wenn auch etwas teurer in der Anschaffung) zur Bewässerung in Zuchtzelten schwappt zur Zeit über den Ärmelkanal. Das Autopot System erlaubt den flexiblen Einsatz von Bewässerungsmodulen in Abhängig der Zelt-Grundfläche und der Pflanzenanzahl. Im Wesentlichen unterscheidet der Hersteller zwischen 2 Grundvarianten:

  • 1Pot – die Grundform des System
  • easy2grow – die Doppeltopfvariante




Grundeinheit x4 – der 1Pot kann flexibel eingesetzt werden.



Mit Hilfe dieser beiden Basismodellen, die zueinander kompatibel sind, läßt sich annähernd jede Fläche mit der Idealanzahl an Töpfen austatten und so eine ideale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Kapazität erreichen. Selbst individuelle Lösungen – sprich Eigenbauboxen – lassen sich den Autpots prima bedienen.

Die Anschlüsse sind im Gegensatz zu anderen Lösungen sehr Dicht und müssen nicht nachgedichtet werden. Wer auf einen aufgeräumten Growroom wertlegt, sollte sich die Autopots einmal näher anschauen.




Doppelpot – easy2grow mit 2 Töpfen.



Zentralstück der ganzen Anlage ist immer der Tank (bzw. “Das Faß”), von dem ausgehend eine gleichmäßige Versorgung der Pflanzen gewährleistet werden kann.

Hier noch ein kleines Video, das die Funktionsweise der Autopots näher erläutert.