pflanzenzucht

Cherimoya züchten und anbauen

Anzucht

Die Vermehrung der Cherimoya gelingt am besten über ihre Kerne. Die großen, schwarzen Kerne müssen aus dem Fruchtfleisch einer möglichst reifen Cherimoya entfernt und dann mit Wasser gesäubert werden. Hängt keine Fruchtfleisch mehr an den Cherimoya-Samen, werden sie in ein mageres, durchlässiges Substrat (am besten Quarzsand) gesteckt und mit einer Erdschicht (etwa 2cm dick) bedeckt. Anschließend sollte das Subtrat gut angegossen und die Anzuchtschale an einen etwa 25°C warmen Platz gestellt werden.

Wollmispel züchten und anbauen

Anzucht

Die Wollmispel, auch Loquat genannt, wird über ihre Samen vermehrt. Um an die Samen heranzukommen, braucht man den Kern einer frischen Wollmispel-Frucht. Innerhalb dieses Kerns befinden sich die Loquat-Samen, die nun mit warmem Wasser vom Fruchtfleisch gereinigt werden müssen.

Pfeffer züchten und anbauen

Anzucht

Pfeffer wird meist über Stecklinge vermehrt. Damit die Stecklingsvermehrung klappt, sollte man einen möglichst kräftigen, etwa 30cm langen Trieb aus einem Pfefferstrauch herausschneiden. Der Steckling wird jetzt etwa zu einem Drittel in Anzuchterde gesteckt und mit einer Plastikhülle bedeckt. Nun sollte der Pfeffer-Steckling an einen warmen und hellen Platz gestellt werden. Hell bedeutet allerdings nicht, dass der Trieb dem prallen Sonnenlicht ausgesetzt werden darf. Die Plastikhülle wird erst dann abgenommen, wenn der Steckling austreibt.

Pfirsich züchten und anbauen

Anzucht

Pfirsichbäume werden am einfachsten über Veredelung oder Stecklingsvermehrung fortgepflanzt. Mit viel Geduld ist es auch möglich, einen Pfirsichbaum durch den Samen eines Pfirsichs heranzuziehen. Da der Pfirsichsamen in dem Gehäuse des Pfirsichkernes versteckt ist, kann es seine Zeit dauern, bis er zu keimen beginnt. Was den Vorgang eventuell beschleunigt: den Pfirsichkern vorsichtig mit einem Messer öffnen und den Samen herausholen.

Olive züchten und anbauen

Anzucht

Olivenbäume, auch Ölbäume genannt, können entweder über ihre Samen oder vegetativ vermehrt werden. Bei der vegetativen Vermehrung schneidet man im Frühjahr einen Trieb aus den Zweigspitzen des Olivenbaumes. Der Olivenbaum-Trieb sollte etwa 20 bis 25cm lang sein und zur Hälfte in ein nährstoffarmes, sandiges Substrat gesteckt werden. Nun wird der Steckling leicht angegossen, mit einer Plastikhülle bedeckt und schattig gestellt. Nach etwa drei Monaten hat der Trieb schließlich seine Wurzeln ausgebildet.

Bananen züchten und anbauen

Anzucht

Bananenbäumchen können auf verschiedene Weise angezüchtet werden: zum einen ist die Vermehrung durch Samen möglich. Allerdings funktioniert diese Anzuchtmethode ausschließlich bei den Zierbananen. Die Samen der Zierbanane sind im Handel erhältlich und müssen bei warmen Temperaturen in einem Gefäß mit spezieller Anzuchterde herangezogen werden.

Baumwolle züchten und anbauen

Anzucht

Für die Anzucht der Baumwollpflanze wird ein frischer Baumwollsamen in einen mit Erde vorbereiteten Topf gegeben. Der Samen sollte nur leicht mit Erde bedeckt sein und an einen warmen Ort gestellt werden – man spricht davon, dass die Temperatur des Nährbodens 18 bis 20° C betragen sollte.

Führt man dem Baumwollsamen nun genügend Wasser zu, wird sich schon nach wenigen Tagen der Keimling zeigen. Idealer Weise sollten die Baumwollsamen bereits zu Beginn des Jahres – also im Januar oder Februar – eingepflanzt werden.

Pflege

Pistazien züchten und anbauen

Anzucht

Die Pistazien-Anzucht ist nur mit frischen Samen machbar – die bei uns erhältlichen, bereits gerösteten Pistazienkerne eignen sich also nicht zum Anzüchten der Steinfrüchte. Hat man schließlich einen frischen Pistazien-Samen ergattert, wird dieser über mehrere Tage hinweg in warmem Wasser eingelegt. Erst wenn sich der Pistazienkern gut mit Wasser vollgesaugt hat, wird der Samen in einen Topf mit spezieller Anzucht- bzw. Kakteenerde gegeben.

Feigen züchten und anbauen

Anzucht

Möchte man einen Feigenbaum mit Hilfe von Stecklingen anzüchten, so muss man diese mit der Schnittstelle nach unten in ein Sand-Erdgemisch geben. Wichtig ist, dass die Stecklinge im Frühjahr eingepflanzt werden. Nun stellt man die Töpfe mit den Feigenstecklingen bei ca. 20° C in den Schatten – in der prallen Sonne würden die Stecklinge schnell vertrocknen. Der Vorteil an der Stecklings-Vermehrung: schon im Herbst kann man damit rechnen, dass sie Früchte tragen.

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