Ernte und Weiterverarbeitung der Hanfpflanzen
Bei der Cannabis-Zucht entscheiden die Ernte und die Weiterverarbeitung maßgeblich über die Qualität des Produktes. Man kann über Monate alles richtig gemacht haben und es dann trotzdem kurz vor Schluss noch versauen. Daher stellen wir hier die verschiedenen Möglichkeiten der Cannabis-Ernte und -Weiterverarbeitung vor. Hier erstmals Grundsätzliches:
Hat man dann alles Buds von Blättern befreit, kann man sie an einem dunklen, kühlen Ort zum Trocken aufhängen. Wenn man keine Möglichkeit hat sie aufzuhängen sollte man sie auf Gitter oder netze legen, da sonst die Gefahr der Schimmelbildung recht hoch ist.
Fertig getrocknet sind die Buds, wenn die Blattreste zwischen den Buds bräunlich werden und die Stiele deutlich knacken, wenn man sie bricht. Dann kann man die einzelnen Buds vom Stiel abschneiden und genießen, oder zur Aufbewahrung in einen Zippbeutel oder Tupperdose geben. Noch besser sind Einmachgläser, weil sie Luftdicht abschließen und so die Buds nicht irgendwann staubtrocken sind.
Wann kann man ernten?
Jetzt stehen sie schon so lange im eigens dafür gebauten Schrank und man kann es kaum noch abwarten. Also wann soll man sie ernten? Normalerweise sind die vom Breeder gemachten Angaben schon recht genau, allerdings gibt es auch einige Methoden um selber herauszufinden, ob die Pflanzen nun soweit sind. Wenn sich ca. 2/3 der Stigmen braun verfärbt hat ist das schon mal ein gutes Anzeichen. 100% sicher ist das aber nicht. Diese Sicherheit bringt nur die Harztrübung. Dafür braucht man ein Mikroskop. Das muss kein Hightechmikroskop sein, ein billiges mit 10x-Vergrößerung tut es allemal. Wenn man nun ein ganz kleines Stück Blüte in der Mitte des Hauptbuds abzupft und unter dem Mikroskop betrachtet sieht man viele kleine pilzförmige Erhebungen aus dem Bud kommen. Das sind die Trichrome, die oft fälschlicherweise als Kristalle bezeichnet werden. In Wirklichkeit sind das Drüsen in denen Die Pflanze Harz und eben auch THC absondert. Und eben an der Verfärbung dieser Trichrome kann man erkennen, ob die Pflanze erntereif ist, oder ob man sie besser noch etwas stehen lässt.- Klar bis leicht milchig: Zu früh, die Pflanze braucht noch etwas.
- Milchig bis hellbraun/bernstein: Die Pflanze kann geerntet werden.
- Braun bis dunkelbraun: Das ist meistens schon zu spät. Wirkung hat das Gras natürlich trotzdem aber es ist dann meistens ein ziemlicher Couchdrücker oder macht Kopfschmerzen.
Wie wird geerntet?
Geerntet werden nur die Blüten der weiblichen Pflanze. Die Blätter sind rauchtechnisch eher uninteressant. Um an diese Blüten, auch Buds genannt, zu gelangen wird die komplette Pflanze unten am Stamm abgeschnitten. Das erleichtert die weitere Verarbeitung ungemein. Nun müssen die Blätter von der pflanze abgetrennt werden. Dazu nimmt man am besten eine spezielle Ernteschere. Jede andere schere tut’s natürlich auch, aber dann sollte man darauf achten, dass sie bequem in der Hand liegt, da selbige nach der Ernte sonst schmerzt. Beachtet muss man hierbei eigentlich nichts weiter. Man sollte die Blüten nicht unnötig verletzen und wirklich alle Blätter so gut es geht entfernen. Das wird spätestens im Bereich der Buds eine Sysiphosarbeit und nimmt gerne schon mal einige Stunden Arbeit in Anspruch. Erntehelfer sind hier eine nützliche Sache.Hat man dann alles Buds von Blättern befreit, kann man sie an einem dunklen, kühlen Ort zum Trocken aufhängen. Wenn man keine Möglichkeit hat sie aufzuhängen sollte man sie auf Gitter oder netze legen, da sonst die Gefahr der Schimmelbildung recht hoch ist.
Fertig getrocknet sind die Buds, wenn die Blattreste zwischen den Buds bräunlich werden und die Stiele deutlich knacken, wenn man sie bricht. Dann kann man die einzelnen Buds vom Stiel abschneiden und genießen, oder zur Aufbewahrung in einen Zippbeutel oder Tupperdose geben. Noch besser sind Einmachgläser, weil sie Luftdicht abschließen und so die Buds nicht irgendwann staubtrocken sind.



