TIP: Eine Vielzahl von Begriffserklärungen rund um die Pflanzenzucht und zur Gartenarbeit finden Sie auf dem Gartenlexikon von Gartenwissen.com
Ernte und Weiterverarbeitung der Pflanzen
Bei der Pflanzen-Zucht entscheiden die Ernte und die Weiterverarbeitung maßgeblich über die Qualität des Produktes. Man kann über Monate alles richtig gemacht haben und es dann trotzdem kurz vor Schluss noch versauen. Daher stellen wir hier die verschiedenen Möglichkeiten der Pflanzen-Ernte und -Weiterverarbeitung vor. Hier erstmals Grundsätzliches:
Hat man dann alles Blütenstände von Blättern befreit, kann man sie an einem dunklen, kühlen Ort zum Trocken aufhängen. Wenn man keine Möglichkeit hat sie aufzuhängen sollte man sie auf Gitter oder netze legen, da sonst die Gefahr der Schimmelbildung recht hoch ist.
Fertig getrocknet sind die Kräuter, wenn die Blattreste zwischen den Blütenständen bräunlich werden und die Stiele deutlich knacken, wenn man sie bricht. Dann kann man die einzelnen Blütenstände vom Stiel abschneiden und genießen, oder zur Aufbewahrung in einen Zippbeutel oder Tupperdose geben. Noch besser sind Einmachgläser, weil sie Luftdicht abschließen und so die Pflanzen nicht irgendwann staubtrocken sind.
Wann kann man ernten?
Generell sollten die Pflanze vollständig entwickelt sein und der Geruch der Kräuter stark sein, dazu kommt noch der Entwicklungsstand der Blüten. Bei vielen Kräutern will man die Blüten ernten - bei manchen nur die Blätter. Falls die Blüten erwünscht sind sollte man darauf achten das diese vollständig entwickelt sind. Im Zweifelsfall mit der Lupe die vollständige Entwicklung kontrollieren.Wie wird geerntet?
Geerntet werden meistens Blüten und Blätter. Am aromatischsten sind die meistens die Blüten. Um an diese Blüten,zu gelangen wird die komplette Pflanze unten am Stamm abgeschnitten. Das erleichtert die weitere Verarbeitung ungemein. Nun müssen die Blätter von der pflanze abgetrennt werden. Dazu nimmt man am besten eine spezielle Ernteschere. Jede andere Schere tut’s natürlich auch, aber dann sollte man darauf achten, dass sie bequem in der Hand liegt, da selbige nach der Ernte sonst schmerzt. Beachtet muss man hierbei eigentlich nichts weiter. Man sollte die Blüten nicht unnötig verletzen und wirklich alle Blätter so gut es geht entfernen. Das wird spätestens im Bereich der Blüten eine Sysiphosarbeit und nimmt gerne schon mal einige Stunden Arbeit in Anspruch. Erntehelfer sind hier eine nützliche Sache.Hat man dann alles Blütenstände von Blättern befreit, kann man sie an einem dunklen, kühlen Ort zum Trocken aufhängen. Wenn man keine Möglichkeit hat sie aufzuhängen sollte man sie auf Gitter oder netze legen, da sonst die Gefahr der Schimmelbildung recht hoch ist.
Fertig getrocknet sind die Kräuter, wenn die Blattreste zwischen den Blütenständen bräunlich werden und die Stiele deutlich knacken, wenn man sie bricht. Dann kann man die einzelnen Blütenstände vom Stiel abschneiden und genießen, oder zur Aufbewahrung in einen Zippbeutel oder Tupperdose geben. Noch besser sind Einmachgläser, weil sie Luftdicht abschließen und so die Pflanzen nicht irgendwann staubtrocken sind.


