Ingwer züchten und anbauen

Anbau

Das Ingwergewächs lässt sich problemlos, also ohne viel Zubehör und Hintergrundwissen, vermehren. So braucht man lediglich einen mit Pflanzen- oder Anzuchterde gefüllten Topf, eine frische Ingwerwurzel – auch Rhizom genannt – und eine Plastiktüte. Die Ingwerwurzel wird nun auf das Pflanzensubstrat gelegt und leicht (höchstens 2 cm dick) mit Erde bedeckt. Nun gießt man die Erde etwas und bedeckt den Topf mit der Plastikhülle, die für eine erhöhte Luftfeuchte sorgt.

Um keimen zu können, braucht die Ingwerwurzel unbedingt einen warmen Platz, da sie auf Temperaturen um die 20°C angewiesen ist. Jedoch verträgt die austreibende Ingwerwurzel keine pralle Sonne, weshalb beispielsweise ein schattiger Heizungsplatz ideal für das Gewächs ist. Nach einigen Wochen wird das Rhizom zu wurzeln beginnen. Hat sich schließlich ein Spross gebildet, ist es an der Zeit, den Ingwerkeimling an einem sonnigen Ort unterzubringen. Die Plastiktüte braucht die Ingwerpflanze nun nicht mehr.

Pflege

An ihren Nährboden stellt die Ingwerpflanze keine hohen Ansprüche: normale Einheitserde genügt ihr vollkommen und sorgt dafür, dass sie sich gesund entwickeln kann. Auch auf Düngung legt der Ingwer keinen großen Wert – allerdings sollte die Pflanze in regelmäßigen Abständen mit kalkfreiem Wasser – am besten mit Regenwasser – versorgt werden. Wichtig ist, dass der Wurzelballen der Ingwerpflanze immer schön feucht gehalten wird, man darf die Pflanze allerdings nicht mit zuviel Wasser versorgen, da die Wurzel ansonsten zu faulen beginnt.

Im Winter, wenn die Vegetationsperiode der Pflanze beendet ist, müssen die Ingwerwurzeln trocknen können – auf Gießen kann man in den kalten Monaten also völlig verzichten. Im Frühjahr, im Sommer und in den frühen Herbstmonaten ist die Ingwerpflanze auf ein warmes – sie kann problemlos Temperaturen um die 30°C ausgesetzt werden - und vor allem feuchtes Klima angewiesen. Daneben braucht Ingwer allerdings viel Sonnenlicht, sogar die pralle Sonne verträgt das Gewächs problemlos. Während ihrer Vegetationspause benötigt die Pflanze allerdings weder Licht noch Wärme – man stellt sie im Winter lediglich in einen dunklen, kühlen Raum um die 10°C.

Ernte

In den Herbstmonaten wird die Ingwerwurzel für gewöhnlich aus der Erde gezogen. Die Reife der Wurzel lässt sich anhand der gelblich verfärbten Blätter, die am Ingwerspross entlangwachsen, erkennen. Man hat nun die Möglichkeit, die Ingwerwurzel im frischen Zustand zu verarbeiten oder diese über mehrere Tage hinweg zu trocknen, so dass sie an Schärfe dazugewinnt.

Ingwer zählt für mich zu den wirkungsvollsten Wurzeln

Auch wenn viele Leute heutzutage noch die Ingwerpflanze ( besser gesagt die Ingwer-Knolle, oder auch Ingwer-Wurzel) als Lebens- und Genussmittel aufgrund ihres sehr eigenwilligen Geschmacks schwer in der heimischen Küche akzeptieren, so ist das geschmackliche Erlebnis bei richtiger Anwendung unheimlich interessant und definitiv nicht von der Hand zu weisen. Welche Dosierung die gewünschten Wirkungen erzielt, muss man von daher für sich selbst erst einmal durch ausprobieren feststellen. Das gesundheitliche Potenzial dieser Pflanze darf man auch keineswegs unterschätzen. So hat Ingwer in der Medizin einen nicht gerade unscheinbaren Wert errungen, den man vor einigen Jahrzenten noch nicht für möglich gehalten hätte. Also sollte sich jeder einmal die Ingwer zu Hause in das Gewürzregal legen und seine Erfahrungen sammeln.

habe noch sehr gut Infos für Rezepte und Anwndungen für die Ingwer gefunden schaut auch mal hier: www.ingwertee-wirkung.de