Pinie züchten und anbauen

Anzucht

Pinienbäume werden über ihre Samen vermehrt. Die mit einer harten Nussschale umgebenen Kerne befinden sich im Inneren der Pinienzapfen. Die Kerne werden aus den Schalen gelöst und einzeln in Torftöpfchen gepflanzt. Jetzt bedeckt man sie leicht mit Erde und stellt sie an einen warmen, schattigen Ort. Bei Temperaturen um die 20°C und genügend Feuchtigkeit kann die Keimung bereits nach zwei Wochen einsetzen. Sobald sich der Pinienkeimling gebildet hat, kommt die Pflanze an einen hellen Ort – allerdings nicht in die pralle Sonne - und muss regelmäßig gegossen werden.

Wenn die Pinie noch so jung ist, muss sie unbedingt vor Erschütterungen und starker Zugluft geschützt werden. Auch starke Temperaturschwankungen sollte man vermeiden, denn das junge Kierferngewächs ist sehr empfindlich. Ist der Torf schließlich durchwurzelt, kann die Pinie in ein größeres Gefäß mit luftdurchlässigem Substrat gepflanzt werden. Allerdings muss man sich bis dahin gedulden: die Pinie wächst nur sehr langsam heran. Erst nach etwa fünf Jahren hat sich die Pinie ausgebildet und darf in den Garten gepflanzt werden. Eine fertig entwickelte Pinie lässt sich daran erkennen, dass ihre Kiefernnadeln nicht mehr bläulich und weich, sondern fest und kräfig grün sind.

Pflege

Der Pinienbaum bevorzugt im Sommer einen um die 20°C warmen, hellen Standort. Ist die Pinie ausgereift, kann sie in gemäßigteren Zonen ruhig nach draußen gesetzt werden. Tatsächlich gibt es bereits einige Pinienbäume, die Temperaturen bis zu -15°C aushalten. Bei besonders kalten Temperaturen empfiehlt es sich, den Pinienbaum mit Rindenmulch oder ähnlichem abzudecken. Wichtig ist allerdings auch während der Wintermonate, dass es der Pinienbaum schön hell hat. Oft wird die Pinie als Zimmerpflanze gehalten. Während des Winters muss man sie dann an einen kühlen, jedoch hellen Platz stellen (Temperaturen um die 10°C reichen der Pinie in den Wintermonaten vollkommen).

Was man beachten sollte: wird der Pinienbaum in den Garten gesetzt, kann er bis zu 25 Meter hoch werden – solch eine Höhe erreicht die im Topf angesiedelte Pinie allerdings nicht. Nun zum Piniensubstrat: dieses sollte immer wasser- und luftdurchlässig sein, sonst beginnen die Wurzeln zu schimmeln. Deshalb sollte die Pinie in einem möglichst sandigen Boden untergebracht werden. Gießen muss man die Pinie jedoch regelmäßig – auch wenn man es mit der Bewässerung nicht übertreiben sollte. Gedüngt wird der Pinienbaum alle vier Wochen.

Sowohl das Gießen als auch die Nährstoffzufuhr wird jedoch während der Wintermonate stark eingeschränkt. Erst im Frühjahr, wenn die Pinie leicht zurückgeschnitten wurde, muss der Baum wieder häufiger mit Nährstoffen und Wasser versorgt werden.

Ernte

Pinienzapfen brauchen drei Jahre, bis sie völlig ausgereift sind. Erst im vierten Jahr sollten die dunkelbraunen Nüsse geöffnet werden. Die weißen Pinienkerne müssen nun möglichst schnell gegessen oder verkocht werden, da sie sehr saftig sind und schnell austrocknen. Pinien sind allerdings nicht nur auf Grund ihrer Samen, sondern auch wegen ihres Holzes beliebt, das vielfach verwendet wird.

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Was ist "RINDERMULCH" ?

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