ph-Wert in der Hanfzucht
Wie wir alle schon im Chemieunterricht gelernt haben bezeichnet der pH Wert den Säuregrad einer Substanz und gibt an wie sehr sie sauer oder alkalisch ist. Ein pH-Wert 7,00 ist neutral. Niedrigere Werte als 7.0 sind sauer und höhere sind basisch. Für die Hanfzucht brauchen wir spezielle, vom Zuchtmedium abhängige, pH Werte, damit die Pflanzen Nährstoffe aufnehmen können und damit gut gedeihen.
Womit wird gemessen?
Zum Messen des pH-Wertes gibt es im Grunde nur 2 für die Pflanzenzucht brauchbare Methoden. Zum einen gibt es elektronische Messgeräte und zum anderen die Messung in denen mit einem Indikator der pH-Wert angezeigt wird. Wie immer, gibt es auch hier Vor- und Nachteile. Bei der elektronischen Messung mit einem sog. pH-Meter erhält man sehr genaue Werte und kann diese auf einem Display direkt ablesen. Nachteilig ist, dass diese Geräte mit nicht ganz billigen Eichlösungen von Zeit zu Zeit neu eingestellt werden müssen. Nicht zuletzt kosten auch die Geräte zwischen 40 und mehreren hundert Euro.
Die andere Methode mittels Indikator ist sehr kostengünstig. Man erhält ein solches Set schon für 10€ und kann damit einige hundert bis tausend Messungen durchführen. Es wird dazu etwas des zu testenden Wassers in ein Probenröhrchen gegeben und einige Tropfen des Indikators dazu. Anhand der Farbe und einer dazugehörigen Farbtabelle kann man dann den pH-Wert mehr oder weniger genau ablesen.
Der pH-Wert in der Pflanzenzucht sollte je nach verwendetem Medium zwischen 5,8 und 7,8 liegen. Bei Hydrokulturen ist ein generell etwas niedrigerer pH-Wert von Nöten. Ein pH-Wert von 5,5-6,5 hat sich hier als sehr passend herausgestellt. Für eine Zucht mit Erde als Medium ist der pH-Wert etwas höher anzusetzen. Hier ist ein pH-Wert von 6,0-7,0 ideal. Zusätzlich dient die Erde hier noch ein wenig als Puffer, so dass auch ein nicht 100%ig korrekt eingestelltes Gießwasser kaum Auswirkungen auf den pH-Wert des Mediums hat.
Generell unterscheidet man zwischen dem pH-Wert des Mediums und dem des Gießwassers. Entscheidend ist der des Mediums, dennoch ist klar, dass eine ständige Zugabe von falsch eingestelltem Gießwasser einen direkten Einfluss auf den pH-Wert des Mediums hat. Die Messung des Gießwassers kann direkt erfolgen. Möchte man den pH-Wert des Mediums in Erfahrung bringen, gibt es grundsätzlich zwei verschiedenen Methoden.
1. Man misst das Drainagewasser. Dabei sollte man aber weder die ersten Tropfen, noch ein komplett gespültes Drainagewasser verwenden. Also ein wenig abwarten und dann die Probe nehmen.
2. Man misst direkt von der Erde. Dazu nimmt man etwas Erde ab und schüttelt diese mit vom Volumen her doppelt so viel destilliertem Wasser aus. Jetzt kann abgefiltert werden, oder man wartet einfach, bis sich die Erde abgesetzt hat. Nun kann auch hier die Messung erfolgen. Die Werte stimmen jedoch nur annähernd. Der Fehler ist jedoch eher zu vernachlässigen.
Einstellen des pH-Wertes
Zum Einstellen des pH-Wertes verwendet man entweder eine Säure, oder eine Base. Je nachdem, ob der pH-Wert gesteigert oder gesenkt werden soll. Zum Anheben wird eine Base genutzt, zum Senken eine Säure. Es ist nicht unbedingt notwendig die teuren Regulierungsmittel speziell für die Pflanzenzucht zu kaufen. Als Säure eignet sich besonders gut, da immer vorhanden Essig, oder Zitronensäure (die lässt sich besser dosieren, da in Perlen). Als Base kann z.B. Backpulver verwendet werden. Dieses Einstellen eignet sich jedoch nur für das Gießwasser. Man sollte diese Dinge niemals direkt an die Pflanze geben. Sollte man ständige Probleme mit dem pH-Wert haben, muss das Wasser korrekt eingestellt werden und immer etwas 20% übergossen. Das geht mit Erde als Medium natürlich nicht, da hier die Nährstoffe ausgespült würden. Hier kann man versuchen mit etwas Kalk den Boden zu neutralisieren. Das empfiehlt sich jedoch nur, wenn die Abweichungen wirklich gravierend sind. Ansonsten sind geringe Abweichungen nicht weiter tragisch.
Allgemeines zum ph-Wert
Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder alkalisch ein Medium bzw. eine Flüssigkeit ist. Dabei ist der pH-Wert 7,0 neutral. Niedrigere Werte zeigen eine Saure Umgebung an und höhere eine alkalische. Der pH-Wert ist für Pflanzen entscheidend, da sie nur bei einem optimalen pH-Wert die im Substrat enthaltenen Nährstoffe optimal aufnehmen können. Hat ein Substrat also einen ungünstigen pH-Wert, ob zu hoch, oder zu niedrig, können die Pflanzen die Nährstoffe nicht mehr richtig aufnehmen und es kommt zu Mangelerscheinungen. Deswegen ist es wichtig den pH-Wert regelmäßig zu kontrollieren und das Gießwasser ggf. anzupassen. Das klingt jedoch alles etwas schwieriger, als es eigentlich ist:Womit wird gemessen?
Zum Messen des pH-Wertes gibt es im Grunde nur 2 für die Pflanzenzucht brauchbare Methoden. Zum einen gibt es elektronische Messgeräte und zum anderen die Messung in denen mit einem Indikator der pH-Wert angezeigt wird. Wie immer, gibt es auch hier Vor- und Nachteile. Bei der elektronischen Messung mit einem sog. pH-Meter erhält man sehr genaue Werte und kann diese auf einem Display direkt ablesen. Nachteilig ist, dass diese Geräte mit nicht ganz billigen Eichlösungen von Zeit zu Zeit neu eingestellt werden müssen. Nicht zuletzt kosten auch die Geräte zwischen 40 und mehreren hundert Euro.
Die andere Methode mittels Indikator ist sehr kostengünstig. Man erhält ein solches Set schon für 10€ und kann damit einige hundert bis tausend Messungen durchführen. Es wird dazu etwas des zu testenden Wassers in ein Probenröhrchen gegeben und einige Tropfen des Indikators dazu. Anhand der Farbe und einer dazugehörigen Farbtabelle kann man dann den pH-Wert mehr oder weniger genau ablesen.
Der pH-Wert in der Pflanzenzucht sollte je nach verwendetem Medium zwischen 5,8 und 7,8 liegen. Bei Hydrokulturen ist ein generell etwas niedrigerer pH-Wert von Nöten. Ein pH-Wert von 5,5-6,5 hat sich hier als sehr passend herausgestellt. Für eine Zucht mit Erde als Medium ist der pH-Wert etwas höher anzusetzen. Hier ist ein pH-Wert von 6,0-7,0 ideal. Zusätzlich dient die Erde hier noch ein wenig als Puffer, so dass auch ein nicht 100%ig korrekt eingestelltes Gießwasser kaum Auswirkungen auf den pH-Wert des Mediums hat.
Generell unterscheidet man zwischen dem pH-Wert des Mediums und dem des Gießwassers. Entscheidend ist der des Mediums, dennoch ist klar, dass eine ständige Zugabe von falsch eingestelltem Gießwasser einen direkten Einfluss auf den pH-Wert des Mediums hat. Die Messung des Gießwassers kann direkt erfolgen. Möchte man den pH-Wert des Mediums in Erfahrung bringen, gibt es grundsätzlich zwei verschiedenen Methoden.
1. Man misst das Drainagewasser. Dabei sollte man aber weder die ersten Tropfen, noch ein komplett gespültes Drainagewasser verwenden. Also ein wenig abwarten und dann die Probe nehmen.
2. Man misst direkt von der Erde. Dazu nimmt man etwas Erde ab und schüttelt diese mit vom Volumen her doppelt so viel destilliertem Wasser aus. Jetzt kann abgefiltert werden, oder man wartet einfach, bis sich die Erde abgesetzt hat. Nun kann auch hier die Messung erfolgen. Die Werte stimmen jedoch nur annähernd. Der Fehler ist jedoch eher zu vernachlässigen.
Einstellen des pH-Wertes
Zum Einstellen des pH-Wertes verwendet man entweder eine Säure, oder eine Base. Je nachdem, ob der pH-Wert gesteigert oder gesenkt werden soll. Zum Anheben wird eine Base genutzt, zum Senken eine Säure. Es ist nicht unbedingt notwendig die teuren Regulierungsmittel speziell für die Pflanzenzucht zu kaufen. Als Säure eignet sich besonders gut, da immer vorhanden Essig, oder Zitronensäure (die lässt sich besser dosieren, da in Perlen). Als Base kann z.B. Backpulver verwendet werden. Dieses Einstellen eignet sich jedoch nur für das Gießwasser. Man sollte diese Dinge niemals direkt an die Pflanze geben. Sollte man ständige Probleme mit dem pH-Wert haben, muss das Wasser korrekt eingestellt werden und immer etwas 20% übergossen. Das geht mit Erde als Medium natürlich nicht, da hier die Nährstoffe ausgespült würden. Hier kann man versuchen mit etwas Kalk den Boden zu neutralisieren. Das empfiehlt sich jedoch nur, wenn die Abweichungen wirklich gravierend sind. Ansonsten sind geringe Abweichungen nicht weiter tragisch.


