Osmose und Umkehrosmose
Submitted by admin on Mon, 04/07/2008 - 10:25.
Zur Einleitung wollen wir kurz die wichtigsten Begriffe definieren.
Definition: OSMOSE Die Diffusion eines Stoffes durch eine semipermeable Membran nennt man "Osmose".
Definition: DIFFUSION Wenn zwei Stoffe aufeinander treffen und durch ihr Bestreben einen Konzentrationsausgleich schaffen, sprechen wir von einer Diffusion.
Definition: KONZENTRATION Wenn zwei Milieus, durch eine Membran von einander getrennt, unterschiedliche Konzentrationen aufweisen, ist das ein Konzentrationsgefälle. Wenn die Konzentrationen sich ausgleichen, ist das eine Osmose.
Trochenrückstände kann man relativ einfach durch Verdunstung ermitteln. Man besorgt sich eine Waage mit einer genauigkeit von 0,1g und einen Beutel. Diesen wiegt man ab (Gewicht merken), dann füllt man 1 Liter Wasser in den Beutel und läßt es verdampfen. Nachdem alles verdampft ist kann man den Beutel wieder wiegen - und erfährt so, wenn man das Gewicht des Beutels abzieht, wie viel Gramm Trockenrückstände auf 1l Wasser kommen.
Sollte dieser Wert über 300ppm (ca. 0,3 Gramm) liegen, dann kann man davon ausgehen, daß zu viele Salze im Gießwasser vorhanden sind.
Wenn der gemessene Wert an Trockenrückständen 0,3g oder höher war, sollte man sich eine Umkehrosmoseanlage besorgen, denn bei solche hohen Werten wird die Aufnahme von Kalium, Kalzium und Magnesium - alles wichtige Stoffe für die optimale Versorgung der Pflanze - starkt gehemmt.
Wenn der Wert unter 0,3g liegt, dann reicht es, darauf zu achten, daß vom Gießwasser immer 20%-40% wieder aus dem Pflanzgefäß läuft.
Der Topf darf dann aber auf keinen Fall in diesem Wasser stehen bleiben, sondern es muß entsorgt werden. Auch eine Weiterverwendung bei anderen Pflanzen ist nicht gut, da diese Nährlösung den Wurzelballen gespült hat und sich eine höhere Konzentration an Salzen als in der ursprünglichen Nährlösung befindet.
Definition: OSMOSE Die Diffusion eines Stoffes durch eine semipermeable Membran nennt man "Osmose".
Definition: DIFFUSION Wenn zwei Stoffe aufeinander treffen und durch ihr Bestreben einen Konzentrationsausgleich schaffen, sprechen wir von einer Diffusion.
Definition: KONZENTRATION Wenn zwei Milieus, durch eine Membran von einander getrennt, unterschiedliche Konzentrationen aufweisen, ist das ein Konzentrationsgefälle. Wenn die Konzentrationen sich ausgleichen, ist das eine Osmose.
Im Pflanzenbau nutzt man Osmoseanlagen um Wasser (fast) ohne gelöste Stoffe zu erhalten.
Generell kann man davon ausgehen, dass Leitungswasser immer eine große Menge an gelösten Stoffen enthält (Chlor, Kalzium, Natrium, Schwefel...). Diese zu entfernen ist sehr hilfreich für eine erfolgreiche Zucht.
Wenn zu viele gelöste Salze im Leitungswasser enthalten sind, muss man mit einer Umkehrosmoseanlage das Wasser aufbereiten, da ansonsten die Nährstoffaufnahme gehemmt wird.
Direkte Folgen von zu hohem Salzgehalt können sein:
- schlechte Keimung von Saatgut
- "Verbrennen" der Blattspitzen und Ränder
- "Verbrennen" der Haarwurzeln
Wie stelle ich fest ob ich einen zu hohen Trockenrüchstand/Salzgehalt im meinem Gießwasser habe?
Trochenrückstände kann man relativ einfach durch Verdunstung ermitteln. Man besorgt sich eine Waage mit einer genauigkeit von 0,1g und einen Beutel. Diesen wiegt man ab (Gewicht merken), dann füllt man 1 Liter Wasser in den Beutel und läßt es verdampfen. Nachdem alles verdampft ist kann man den Beutel wieder wiegen - und erfährt so, wenn man das Gewicht des Beutels abzieht, wie viel Gramm Trockenrückstände auf 1l Wasser kommen.
Sollte dieser Wert über 300ppm (ca. 0,3 Gramm) liegen, dann kann man davon ausgehen, daß zu viele Salze im Gießwasser vorhanden sind.
Was ist zu tun
Wenn der gemessene Wert an Trockenrückständen 0,3g oder höher war, sollte man sich eine Umkehrosmoseanlage besorgen, denn bei solche hohen Werten wird die Aufnahme von Kalium, Kalzium und Magnesium - alles wichtige Stoffe für die optimale Versorgung der Pflanze - starkt gehemmt.
Wenn der Wert unter 0,3g liegt, dann reicht es, darauf zu achten, daß vom Gießwasser immer 20%-40% wieder aus dem Pflanzgefäß läuft.
Der Topf darf dann aber auf keinen Fall in diesem Wasser stehen bleiben, sondern es muß entsorgt werden. Auch eine Weiterverwendung bei anderen Pflanzen ist nicht gut, da diese Nährlösung den Wurzelballen gespült hat und sich eine höhere Konzentration an Salzen als in der ursprünglichen Nährlösung befindet.
»
- Login to post comments


